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05-Aug-2018 04:15 by 10 Comments

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Sie sind alle in der allgemeinen Tatsache einig, dass es in Israel Fremde gab. Hier lesen wir von einem Gathiter Ithai, zu dem David spricht: „Kehre zurück und bleibe beim König; denn fremd O'^? Es ist sehr leicht verständhch, dass für einen König Fremde geradezu die besser brauchbaren Ausrichter seines Willens sein konnten, weil sie selber durch weniger Rücksichten auf ihre Umgebung gebunden waren, zu der sie in keinerlei verwandtschaftlichen Beziehungen stan- den, und wenn sie nicht einmal eigene Familie hatten, auch ihr persön- liches Leben um so unbedenkhcher dem König zur Verfügung stellen konnten. Den Karawanen kommt man ent- ^ Man hat zwar die Richtigkeit dieser Episode in Frage gestellt. Wüssten wir dies nicht aus der Josephs- geschichte (vgl. Für die Nacht wird ein gutes Lager bereitet-, und den Tieren streut man Stroh und setzt ihnen Futter und Wasser vor. Oeffent- liche Herbergen in unserem Sinne gab es jakeine; sowohl p"?? Seine Hand reckt der Feind nach all' ihren Kost- barkeiten; denn sie sieht es, wie die Völker in ihr Hei Ugtum dringen, von welchen du geboten, nie sollen sie in deine Gemeinde kommen" (Thren 1 ef.). 107 doch niemand tröstet mich, all' meine Feinde hören mein Unglück, freuen sich, dass du's getan" (1 21 vgl. Hat man sich auch die Lage der Exulanten nicht als zu kläghche vorzustellen, so scheinen sich doch allmähhch die Verhältnisse ungünstiger gestaltet zu haben; wenigstens atmet in der späteren Zeit die Stimmung nach aussen mehr Hass (Jes 13 14 41 n 42 22 27 55 2). mit 40 1), so hegt die Ver- mutung nahe, dass Gerim mit dem Volke schon ausgezogen sind. 163 Anderes als die n''l"'''T'b'' oder dann ursprünglich gekaufte Knechte, die durch Annahme der Beschneidung (Ex 12 44) sich naturalisiert hatten, ohne doch damit die Freiheit zu erlangen. Sind noch viel der Jahre, — nach ihrer Massgabe erstatte er seine Lösung vom Gelde, um das er verkauft worden ist; und wenn noch wenig Jahre übrig sind bis zum Jobeljahre, so berechne er es ihm. War dies aber möglich, so gehen wir sicher nicht irre in der Annahme, sie seien nicht minder in den Fall gekommen, ' 1. Und die Römer trieben die Konsequenz des Gesetzes, es dürfe ein Peregrinus einen Bürger nicht beerben, so weit, dass, wenn ein Fremder das römische Bürgerrecht erhielt, ohne dass sein vorhergeborener Sohn mit in diese Gunst eingeschlossen wurde, dieser im Verhältnis zu seinem Vater als Fremder galt, d. ihn nicht beerben durfte; so viel stärker war die Unterscheidung zwi- schen Bürger und Fremdem als die natürlichen Bande zwischen Vater und Sohn^. Für gewöhnhch werden auch die Toschabim wie die Gerim überhaupt in abhängiger und niedriger Stellung gestanden haben, wenn wir aus 25 40 einen Schluss ziehen dürfen. Es ist Beides in Einem : die exklusive Form, in welche für den Verfasser der Universahs- mus einzig gefasst werden kann. „Wenn unter euch ein Ger weilt und Jahwe Passah feiert, nach der Satzung des Passahs und nach seinem Gebrauche soll er es halten" (Num 9 u vgl. Sollte wirklich zwischen beiden ein aus- schliessendes Verhältnis bestehen, wie die Erklärung Dillmakss (Komment z. 171 bei euch weilt ; das ist eine ewige Satzung für all eure Geschlechter : dasselbe gilt für euch wie für den Ger vor Jahwe" (Nuni 15 wf.)-, 14. „Aber die Seele, die* etwas getan mit aufgehobener Hand (= absichtlich), sei es Eingeborener, sei es Ger, — ■ Jahwe lästert sie, und selbige Seele soll ausgerottet werden mitten aus ihrem Volke" (Num 1530); 16. Darum ist in jedem Falle ein Fremder ("i-^"P Ex 12 43) ausgeschlossen ^ Auch „Beisass uud Lohnarbeiter dürfen es nicht mit- essen" (Ex 12 45). Früher Hess man jeden nach seiner Fagon selig werden; das ist jetzt anders geworden, ein Ertrag der Berührung mit der Welt in den letzten zwei Jahrhunderten. Von der Hand eines jeghchen Bruders will ich fordern das Leben seines Mitmenschen. Diese Be- gründung ist hier auch besonders zutreifend; denn nur an sie kann sich die Zumutung knüpfen, die an fremde Menschen gemacht wh'd, sich dem einzelnen Gebot der Enthaltung des Blutgenusses zu unter- ziehen.

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Das gegenwärtige Buch ist aus der Umarbeitung einer Licentiaten- dissertation hervorgegangen, die ich im Mai verflossenen Jahres der hochwürdigen theologischen Fakultät in Basel vorgelegt habe. Dem Königtum konnte ein zahlreicher Anhang von Khenten nur erwünscht David doch als solche erkennt, so ist dies nur möglich unter der Bedingung, dass ihm der wahre Sachverhalt schon anderwärts bekannt sei. 31 sein^ und darum war es natürlicher Weise darauf bedacht, denselben eine möglichst annehmbare Stellung zu schaffen. Dass Hiob etwa von Haus aus Israelit gewesen wäre, wird mit keinem "Worte angedeutet. "Wenn man ferner durch die von Philo verlangte Erkenntnis vor allem zur Loslösung von der Sinnlichkeit gelangt, so ist auch dies ein Stück, daran sich „das Heiden- tum auch als jüdisches Proselytentum als an dem Fleische von seinem Fleische freut" '^; und darauf baut geradezu Philo seine Einteilung des Menschengeschlechts: „ojcts oittöv sivai ^it^o^ äv9-pciu;:(Dv , tö |xsy ■9'£iv Ti Xattuv-Cst." Hieron. Ueber die äussere Form meines Buches habe ich kaum etwas hinzuzufügen. Wir erinnern an die folgenden: Asa erkauft den Ben Hadad gegen Israel. — „Dein Haus sei allseitig offen (für Gäste)" war ein Spruch dos Jose ben Jochauau aus Jerusalem. Eines so weitgehenden Schutzes einer einzelnen dazu berufenen Person kann aber der Fremde, wo ihm die staatliche Ordnung noch keine genügende Garantie der Beschützung bietet, nicht entraten, wenn er nicht der Willkür seitens der übrigen Bevölkerung preisgegeben sein soll. Beide Geschichten lehren uns aber zugleich, wie ernst auch die Israe- liten es mit der Verteidigung ihrer Schutzbefohlenen nehmen. Der betreffende „Mann" ist, wenn wir recht sehen, eben des Gers Schutzherr, der ihn vergewaltigt hat. Daneben findet sich bei den Griechen das Institut des Trpö^svoc, einer Art Staatsgast- freund, des Bürgers eines Staates, den ein anderer Staat zum Vertreter seiner Interessen in jenem ernannt hatte, gewissermassen eine Voraus- bildung des modernen Konsulwesens ^. Er hat nun aber nicht blos negative, sondern auch positive Bedeutung. Dass für unsere Untersuchung von entscheidender Wichtigkeit ist, wann dieser Gedanke lebendig geworden und erstmals klar ausgesprochen worden sei, braucht nicht erst gesagt zu sein. Aber, fügen -wir hinzu, ist es nicht gerade Jesaja^ der den Anstoss gegeben hat, zur einzigartigen Schätzung Jeru- salems und des Zions? Vor den Tieren soll das Israel der Zukunft Frieden haben (11 s). So ist es bei Amos: „Nicht als solche, sondern als Glieder der Volkseinheit, als Bürger des Staates kommen die Individuen für ihn in Betracht" ^. 101 ein anerkanntes Reichs- und Staatsgesetz, das sie verlangt. Der Gesetzgeber möchte darin ein besonderes Motiv fin- den für die gute Behandlung der Gerim und trägt es auch in ältere Gebote zu ihrem Schutze zurück (Ex 22 20 23 9). Es lehrt es uns schon ein Blick auf die späteren Bestandteile des Deuteronomiums. Wir haben im Deuteronomium ein Doppeltes sich gegensätzlich aussprechen sehen : 1. Wie sich dies Doppelte in der nächsten Folgezeit stetig entwickelt hat, hat dieser Abschnitt darzulegen, dabei wh'd das Zweite uns über sich selbst hinausweisen. Der Gedanke des Deuteronomiums, Israel als das Volk Jahwes von den Heiden abzusondern, musste naturgemäss dazu führen, dass man sich über Nicht-Israeliten immer stolzer erhob und mit Verachtung auf sie herabbhckte. Denn es ist nicht mehr der Stecken in Gottes Hand wie bei Jesaja. Es liegt hier gleich wie Jes 11 10, wo V^V streng genommen statt der von Isai abstammen- den Nachkommen vielmehr seine Vorfahren bezeichnen sollte. Kapitel IV: Die Norm der definitiv konstituierten Gemeinde (P). Andererseits scheinen wiederum Toschab und Sakir nicht wie das Gesinde im engeren Sinne als zur Familie gehörig (vgl. Es wirkt hier nach, dass der Sklave als von Alters in die Kultgemeinschaft derselben mit eingeschlossen, vor dem Fremden, der frei geboren ist, in gewisser Beziehung etwas voraus hat ^ Wir- verhehlen uns freihch die Schwäche unserer ganzen Argumentation nicht, wenn wir nur einen Blick auf Lev 25 45 werfen. Dem Armen und dem Ger sollst du sie lassen; ich bin Jahwe euer Gott" (Lev 19 9 lo vgl. Ferner soll das Sabbatbjahr auch Sakir und Toschab zu Gute kommen (Lev 25 e). In die Anmerkungen habe ich so viel als möglich das gelehrte Material zu verweisen gesucht. Usia er- scheint im Bunde mit Hamath (ob auch die Ammoniter dazu gehörten ? Hier vde dort geht den Gastherren, welche die Beschützer ihrer Gäste ge- worden sind, eben diese Beschützung Fremder über die Ehre ihrer eigenen Tochter. Darnach haben wir anzunehmen, dass mit der Zeit die Gerim der unbedingten Willkür ihrer Patrone entrückt wurden, indem sich eine höhere Instanz bildete, an die sie sich wenden konnten. Natürhch dürfen wir nicht daran denken, überall parallele Einrichtungen in Israel aufspüren zu wollen. - Die bestimmte Jahreszahl ist durch Johannes Lydus bekannt geworden ; s. Die Entscheidung darüber ist aber nicht eben leicht, umsoweniger als bei Jesaja wie bei Micha die Verse ohne allen Zusammenhang stehen, bei jenem noch mehr „hineingeschneit" ^ als bei diesem. von beiden einem dritten Aelteren entlehnt sind, oder ob 4. Von vornherein abzuweisen ist die An- nahme einer Entlehnung (3). ^ Und die Geschichte hat ihn durch die Rettung von Sanherib noch zu seinen Lebzeiten glänzend g-erechtfertioft. Damit aber das Volk „in der Wohnstätte des Friedens und in der sicheren Wohnung" (32 is) wohnen kann, bedarf es auch des Friedens in der Menschenwelt. So bei Hosea: Jahwe schliesst mit dem Volke die Ehe. Es steht dies auch durchaus nicht in unlösbarem Widerspruche zu dem, was wir in unserem vorigen Abschnitte als Tendenz des Deuteronomiums nach- zuweisen gesucht haben. Die grösste Wohltat für die Gerim ist aber wohl, dass das Gesetz, das für sie so milde Bestimmungen enthält, feierlich zum allgemeinen Reichsgesetz erhoben wird, zu dem sich a Ues Volk bekennt (II Reg 23 3). Mehr und mehr werden die Fremden in den gleichen Kreis rehgiöser Verpflichtungen hineinge- zogen. eure Kinder, eure Weiber und der Ger, der in der Mitte deines Lagers ist, vom Holzhauer bis zu deinem Wasserschöpfer, damit du eintretest in den Bund Jahwes deines Gottes und in die eid- lich beki'äftigte Gemeinschaft, welche Jahwe heute mit dir eingeht". Dies zeigt uns schon gleich der Pro- phet Nahum, wohl kurz vor dem Untergange Ninives weissagend^, der mir eben aus diesem Grunde für unsere Betrachtung eine nicht ganz bedeutungslose Stelle einzunehmen scheint. An einen bei diesem ganz ausnahmsweise einmal sich findenden Gedanken anknüpfend, beurteilt Nahum sein Auftreten von vornherein als freventliche Ueberhebung gegen Gott (1 11). Die Vermittlung giebt uns Jes 53 2 an die Hand, wo ii^lü' nur Sinn hat, sofern die AVurzel Spröss- ünge treibt. ist femer Dt 29 17 : eine Wurzel, die Gift und "Wermuth hervor- bringt (vgl. Kapitel IV: Die Norm der definitiv konstituierten Gemeinde (P). Unanfechtbar ist dagegen ein anderer Schluss, den wir aus der Passalivorschrift ziehen können: Nicht alle Gerim waren beschnitten. Am weitesten geht H mit seinem Gebot 19 33f.: „Und wenn bei dir ein Ger weilt in eurem Lande, sollt ihr ihn nicht bedrücken-, wie ein Eingeborener aus euch soll der Ger sein, der bei euch weilt, und du sollst ihn lieben, wie dich selbst; denn Gerim seid ihr gewesen im Lande Aegypten; ich bin Jahwe euer Gott". In wiefern ist nach dieser Seite hin die israelitische und die jüdische Religion die Vorbereitung auf das- selbe gewesen? dazu : Quatremkre, Memoire sur les asiles chez les Arabes 1. Und ganz Entsprechendes findet sich heute noch bei den Beduinen der Wüstet Ro B. * Bastian, Die Rechtsverhältnisse bei verschiedenen Völkern der Erde 1872 p. Gar nicht geholfen aber war seinem Schutzherrn, wenn es dabei bleiben sollte, dass er für ihn nur zu sorgen habe. 15 er- warten ; so scheint es fast, als sei er nachträghch hinzugefügt, um die Harmonie mit I Sam 31 (J) zu Stande zu bringen. Dabei mag die Begründung dem deuteronomistischen Redaktor angehören, der sich darin gefällt, Gesetze historisch zu moti- vieren. Indessen wird auch hier bei der vorwiegend blos moralischen Autorität, die dem Geschlechts- oder dem Stammgerichte eignete ^, der Ger als der schwächere vor dem stärkeren Patron meist den Kürzeren haben ziehen müssen. und ihre Einwii-kung auf die deuteronomische Gesetzgebung. Sofern Amos, wie später Micha, in der Jahwereligion in erster Linie das sittliche Moment betont, erhebt sie von selbst den Anspruch einer allgemeinern Gültigkeit. Moses ist „sehr gross im Lande Aegypten in den Augen der Knechte Pharaos und in den Augen des Volkes" (Ex 11 3). Aber freilich die Erfahrungen, die Jesaja aus der wirklichen Ge- schichte macht, corrigieren seine Auffassung (10 7) in einer Weise, dass es ihm fraglich werden möchte, ob Assur wirklich als Bote Gottes handelt. 17 u^): er ist einfach ein schlechter Träger des götthchen Willens. und ihre Einwirkung auf die deuteronomische Gesetzgebung. Ebenso "Wellhausen \ der sagt, Jesaja nehme in seinen messianischen AVeissagxingen auf die Heiden keine Rücksicht und spreche nirgends die Hoffnung aus, dass auch sie in das Gottesreich aufgenommen werden würden. Das wird ausdrücklich gesagt Ex 22 24 23 11 Dt 15 7—11 24 10—12 (A. 74 Anm.) ; deutlich unterschieden werden beide auch Lev 19 10 28 22. Wahrscheinlich gehört aber schon dem ersten nachexihschen Jahrhundert ? Daniel und seine Gefährten haben nicht blos besseres Aussehen und sind reichlicher genährt als alle fremden Jünglinge (1 ir,), sie sind allen Zeichendeutern und Beschwörern des ganzen persischen Reiches zehn Mal überlegen in jeder Sache von Weisheit und Verständ- nis (1 20 vgl. Ueberhaupt keine Konzession an Fremde bringt Segen. * Ty]v ßaai X'.x Yjv xaux Yjv 63öv, r^v o.\t]d-r^ yv^ciov l'tpai XEV e Evoc. Und wenn im Judentum selber Keime zum Univer- salismus lagen, warum ist es nicht ihm, sondern doch erst dem Christen- tum gelungen, sich die Welt zu erobern? schiede muss ein helles Licht auf das Wesen des Christentums fallen — aber zugleich freilich auch auf das Wesen des Judentums; und das ist der nächste Zweck, der mich bei meiner Arbeit geleitet hat. Smith^ teilt die folgenden drei Regeln des modernen arabischen Gesetzes zum (Schutze der Fremden mit, wie er sie selber aus dem Munde eines Scheikhs vernommen hat: 1. Das Gesetz Eduards^ hat uns ein altes angel- sächsisches Sprichwort aufbewahrt: „Tvva night gest, thrid night agen" = „Zwei Nächte Gast, dritte Nacht eigen". Darnach bleibt uns als ältestes Gesetz in Bezug auf die Fremden in Israel lediglich die Mahnung übrig: Yüb^ Kb *ia. In solche Verhältnisse hinein würde seitens der Träger der götthchen Thora, die an der Gerichtsbarkeit überhaupt, zu der sie in schwierigeren Fällen selbst herangezogen wurden, stets lebhaften Anteil nahmen, eine Mahnung wie die obige des Bundesbuches nicht übel hineinpassen. 95 aus ihren ursprünglichen Sitzen heraufgeführt hahe, klang den Israeliten vöUig neu; dass Arnos aber erst das ferne Volk der Aethiopen nennt, um sie auf eine Stufe mit Israel zu stellen, das sprach den volkstüm- lichen Anschauungen vollends Hohn. „Der Jahwismus muss sich allen an- bieten, in deren Busen ein menschliches Herz schlägt^." Ebenfalls um einen Schritt weiter gebracht finden wir die Gleichung Jahwe = Weltgott beim Elohisten. Pharao selber spricht anfangs: „Wer ist Jahwe, dass ich auf seine Stimme hören soll und Israel ent- lassen? Doch das Bedeutsame ist: Nicht seine Vorstellung von Gott modifiziert sich darnach; der Irrtum liegt offenbar auf Seiten der Assyrer: „Er denkt nicht so, und sein Herz rechnet nicht so" (1. In Folge davon bleibt Gottes Plan nicht dabei bestehen, dass er Assur als Zuchtrute ins Land ruft ; er zerbricht es auch darin, wenn die Zeit erfüllt ist (14 25 18 5 30 31 31 8). 97 ist sein Untergang ein weltbewegendes Ereignis (30 27 f.), weshalb auch alle Erdenbewohner aufgefordert werden „zu sehen und zu hören" (18 3)^ Aber freilich, wo dieses Gericht geschieht, ist Jesaja nicht gleichgültig. Nowack : Bemerkungen über das Buch Micha Bertholet , Stellung. Sein messianisches Reich beschränke sich auf Juda und Jeru- salem. Propheten Über die an Jahwe zu leistende Abgabe der Erstlinge in die Freude über die Segnungen Jahwes mit eingeschlossen wird. das Gebot der Sabbathsruhe auch für den Ger, das wir schon Ex 20 lo und 23 12 von deuteronomistischer Hand glaubten ableiten zu sollen \ und das wir 5 u wiederfinden. "Was sie aber mit einander verbindet, ist, dass sie (im Gegensatz zum *1??? 89 16 147 20 33 12 135 4: Eigeutumsvolk; 18 44: D^ll 'w'S*-1-, 60 7: Q^H^I]; 74i9:~l1n; 148 14: 15^|"5 CJ? Man beachte, wie hier nicht allein der Vorzug des Volkes als solchen, sondern auch seiner Individuen durch- bricht. Wer das goldene Bild nicht anbetet, sei es nun dasjenige Nebukad- rezars oder mag man an den Greuel des Antiochus Epiphanes denken, trägt keinen Nachteil davon ; im Gegenteil: Sadi'ach, Mesach und Abed- nego gehen heil aus dem Feuerofen hervor, während seine Glut die Männer tötet, welche sie hinaufbringen (Dan 3). Ja, es dürfte sich vielleicht zeigen, dass nicht leicht etwas in gleichem Masse dazu geeignet ist, den Charakter der nomistischen Religion scharf hervortreten zu lassen, wie eben eine Untersuchung der Frage nach der Stellung der Israeliten und der Juden zu den Fremden, macht doch gerade hier der Anbruch der theokratischen Periode mit der Einführung der deuteronomischen Verfassung einen besonders tiefen Einschnitt; denn während in der alten Zeit, (wie der erste Abschnitt zeigen möchte), die Stellung der Israeliten zu den Fremden keine wesent- Hch andere ist als die aller anderen Völker, bahnt sich mit dem allmäh- lichen Aufkommen des Gesetzes auf einmal eine merkwürchge Umwand- lung an. Der Mann, dessen Zeltseil das deine berührt hat, ist dein gär; 2. Etwas ganz Entsprechen- dem begegnen wir in arabischen Verhältnissen : Gast im privilegierten Sinne nämhch darf einer nur 3 Tage 4 Stunden sein; bleibt er länger, so ist ihm dies unverwehrt; es wird aber erwartet, dass er in der Haushaltung mithilft^. Sie will gewürdigt sein als ein schönes Zeugnis der humanen Gesinnung, die wir Alt-Israel im Ganzen zugesprochen haben. Wandel wird aber erst das Eingreifen einer staatlichen Ordnung geschafft haben, als die königliche Gerichtsbarkeit auch über die Residenz und die übrigen Städte hinaus auf dem Lande mehr und mein- an Macht und Einfluss gewann, was eigentlich blos in Judäa möghch war. ^ neben den praetor urbanus ein praetor peregrinus. Schon der Gottesname, dessen er sich bedient, scheint mir dafür nicht gleichgültig. mit bewusster Absichtlichkeit hindurch, wo im Verkehr mit Fremden von Gott die Rede ist, oder wo ihnen ^ solche Rede in den Mund gelegt wird, den Gottesnamen ü\ib K zu gebrauchen (z. ich kenne Jahwe nicht" (Ex 5 2); aber schhesshch, als er Israel doch entlassen muss, bittet er es auch seiner vor Jahwe segnend zu gedenken (Ex 12 32). Bedenken wir aber, dass den Assyrern zuerst Damaskus (7 le 17 1—3) und Kusch (20) erhegen müssen und es in seinen eigenen Heeren schon viele Völker hat (17 12 10 sf. Auf seinen Bergen tritt Jahwe Assur nieder (14 25), vor Jerusalem (295f F. Das besagt, dass schliesslich die Ge- schichte der Welt und der Völker sich um Jerusalem als um ihren Mittelpunkt bewegt. Gegen Stade: Cornill, Die Komposition des Buches Jes ZATW. Dem ist aber des Bestimmtesten entgegenzuhalten: Würde bei der immer- hin beschränkten Zahl messianischer Weissagimgen Jesajas, die wir noch kennen, unsere Stelle für sich allein nicht genügen, das Gegenteil zu beweisen ? Propheten kann sich, wie wir sahen, der antike Mensch vom Gedanken nicht leicht emanzipieren, dass der Anschluss an ein Volk den Anschluss an dessen Grott in sich schhesse, so hegt nahe zu denken, man habe auch das Umgekehrte als das Gegebene angenommen, der Anschluss an einen Gott bedeute gleichzeitig die Angliederung an sein Volk. Ex 23 12 und Dt 5 u stellen dieselbe ausdrücklich unter den Ge- sichtspunkt einer Wohltat für den Ger: er soll durch sie erquickt werden. 26 12 f.) 24 19—21 : „Wenn du deine Ernte liesest auf deinem Felde und vergissest eine Garbe auf dem Felde, so sollst du nicht zurückkehren sie zu holen. ) persönliche Freiheit aber keinen Grundbesitz haben. Gleicherweise kehrt Daniel, der seinem Gott mehr gehorcht als dem Gebote Fremder, un- versehrt aus der Löwengrube zurück, während seine Gegner ihr zum Opfer fallen (6).

Aus den ausländischen Fremden, den „Völkern", werden „Hei- den"; aus dem inländischen Fremden, dem „Ger", wird der ., Proselyt". Kapitel II: Die allgemeine Stimmung den Fremden gegenüber. ebenso der, der des Tags mit dir reist und des Nachts dir zur Seite schläft; 3. Nicht wesentlich anders kann die israe- litische Sitte gewesen sein. Allerdings beschränkt sie Wellhaüsen ^ nach dem Zusammenhang, in welchem sie steht, auf die Behandlung vor Gericht. Einen solchen Zustand dürfte unseres Erachtens die genannte Deuteronomiumstelle voraussetzen. AVährend jenem nach wie vor die Gerichtsbarkeit in Privatstreitig- keiten römischer Bürger unter sich obliegt, hat dieser über Rechts- streitigkeiten zwischen römischen Bürgern und Fremden zu entscheiden. Mit c^nbi« ist die allge- meine Basis geschaffen, auf der sich alle in der Bezeichnung Gottes zusammenfinden können. Und die Wunder des Auszuges erfüllen alle Völker, durch deren Land er geht, mit Furcht und Zittern vor dem Gott Israels (Ex 15 uff.). Damit ist Jesaja erst die Mög Uchkeit seiner Eschatologie verbürgt, da Jerusalem wieder „Burg der Gerech- tigkeit" heisst, „treue Stadt" (1 26). — Freilich, fährt "Wellhäüsen fort, es habe dieser Gedanke, der Jes 40 — 66, in Zacharia und einigen Psalmen vorkomme, in oder nach dem Exil nicht näher gelegen als vorher, die Voraussetzungen seien auch schon früher dagewesen, und aus "V^oraussetzungen erkläre er sich überhaupt nicht, er sei vielmehr in jeder Zeit und unter allen Umständen kühn bis zur Unbegreiflichkeit. und ihre Einwirkung auf die deuterono mische Gesetzgebung. Sollten an jenem Tage, da „Jahwe allein erhaben ist" (2 ii 17), nicht jene Götzen in ihr Nichts zusammensinken und ihre hülflosen Verehrer zu Jahwe kommen, um sich mit Bewusstsein auf seine Wege leiten zu lassen? Die Worte Jes 2 2—4 lassen sich aber auch als natürliche Ergänzung des Zukunftsbildes Jesajas ausserordentlich leicht verstehen. Bestätigt würde diese Auffassung, wenn wir damit 9 g kombinieren dürften, wo vom Messias ausgesagt wird '"iitrnn raii i. Das leitet uns über zu einer Reihe von Stellen, in denen sich die mildtätige Gesinnung gegen ihn in hervorragender Weise kundgiebt. Dem Ger, der Wittwe und der Waise soll sie sein, auf dass dich Jahwe dein Gott segne in allem Tun deiner Hände. und ihre Einwirkung auf die deuteronomische Gesetzgebung. lieber ist die Wiederaufnahme der deuteronomischen Scliutz- gebote zu ibren Gunsten. Schhesslich müssen ja doch die Fremden sich Gott unterwerfen und seine Macht anerkennen (2 47 3 31 ff. Er hat ja auch den fremden Machthaber eingesetzt (2 37 f.), und derselbe spricht und dekretiert ganz, als ob er schon der eifrigste Apostel der Jahwerehgion wäre (2 47 und die citierten Stellen). dazu Gfrörer (Philo) I 491 f., der in dieser Stelle den Ursprung der jüdischen Idee von der grossen "Weltposaune des Gerichtstages findet. Singer: Shilpa Rao, Arijit Singh & Tochi Raina Composer: Mithoon Sharma Lyrics: Shailendra Singh Sodhi popularly Known as Shellee Music Label: Eros International Khalbali Lyrics (For Full Track)Aarzooein sang lekar khwab phir jode Thaame tera yaar daaman yaar daaman phir se Gaye bhool jo lamhe Woh dard ke pal thhe Behtar ab din ho kal ke, kal ke Kis tarah se tera ab shukar adaa ho Teri nazr-o-karam ke sadke sadke Gaye bhool jo lamhe Woh dard ke pal thaybehtar ab din ho kal ke kal ke Aarzooein sang lekar khwaab phir jode Thaamey tera yaar daaman Tedhe-medhe raston pe sang mere rehna yunhi Khalbali hai khalbali hai dil vich khalbali....Ho mauje, bahaarein, ho rehmatein hazaar Shaamein ho jaise tyohaar Raunak, nazaarein, ho barqatein hazaar Subah ho tera deedaar Tujhse hi mere shaam-o-sehar hain Zaahir hui baat ye Wallah tera ishq mahiya Wallah kya kehne Kinni sohni soorat seerat Chappa chappa gali-koocha tujhsa na dekha koi Khalbali hai khalbali hai dil vich khalbali....Die Stellung der Fremde E in Israel in der ethnisclien Periode. Vorläuflg-e Orientierung: Das Vorhandensein von Fremden in Alt-Israel. — Auf Doeg bezieht bekanntlich die Tradition 1^ 52. Wii' haben in unserem ersten Kapitel unterschieden zwischen den vorübergehenden und den angesiedelten Fremden. i, wo der Ausdruck: „das ganze Haus seines Vaters" den Tod der Eltern voraussetzen soll. (Es ist nämlich nach ihm mit LXX zu lesen: TIK ""h IIS Sn.) Indessen hat Rob. Aber auch Stades Grund ist so wenig zwingend, zusammengehalten mit dem klaren Wortlaut von 22 3 4, der doch schwerlich etwas fi-ei Erfundenes wiedergiebt, dass den Eltern Davids, mochteu sie auch schon in vorgerücktem Alter stehen, die paar Jahre mehr wohl zu gönnen sind. So werden die Bewohner des Landes Themas aufgefordert, die flüchtigen Züge der Dedaniter mit Wasser zu unterstützen (Jes 21 isf.); man sorgt wohl auch für steinerne Säulen als Wegweiser (vgl. Auf solche Bedingungen hin den Durchzug ver- weigern, gilt als offene Kriegserklärung. Wo sich Fremde nahen, da geht man ihnen entgegen, sie zu sich einzuladen. Während der Mann das Ziegen- böcklein bereitet oder das Schaf oder junge Rind, backt die Frau Kuchen; dazu stellt sie Wein oder Milch oder Sahne auf. 24 Erster Abschnitt: Die Stellung der Fremden in Israel etc. In solchen Fällen blieb den Fremden nichts anderes übrig, als unter freiem Himmel zu über- nachten. Aber ob er sich auch in politischer Beziehung den Anschluss vollkommen vorstellte ? Wir drücken uns absichtlich nicht bestimmter aus; denn wir stehen vor einem erst langsam sich entwickelnden Pro- zesse: Der Ger des Deuteronomiums ist noch nicht der Pro- selyt, aber er ist daran, sich demselben zu nähern. Aber wie „gottlos" die Heiden seien, lernte man eigentlich doch erst, als das „ünglaubhcbe" geschah (Thren 4 12), dass die gehebte Stadt und der Tempel in Asche sank. Dabei müssen wir uns gegen- wärtig halten: Die Nationahtät allein tut es nicht mehr; denn die Nation ist gebrochen, und das Endurteil der Geschichte ist für Eze- chiel (vgl. Nun nehmen wir hinzu die Verhältnisse, die Ezechiel voi-findet. 11^ 164 Fünfter Abschnitt : Die Entscheidungskämpfe u. Einer seiner Brüder* soll ihn lösen, oder sein Oheim oder sein Vetter soll ihn lösen oder einer aus seiner Blutsverwandtschaft ^ von seinem Geschlechte soll ihn lösen; oder wird er vermögend, so soll er sich selber lösen; und er rechne mit seinem Käufer vom Jahre an, da er sich ihm verkauft hat, bis zum Jobeljahre, und sein Kaufpreis richte sich nach der Zahl der Jahre. 6 ; trotz der Möglichkeit der passiven Fassung „ist nicht wahrscheinlich, dass der Verfasser ein solches Zwangsrecht der Gläubiger (II Reg 4 1 Am 2 6 8 e Jes 50 1 Neh Ss Mt 18 25) als gesetzhch anerkannte" (Dill- mann, Komment.). Von hier aus halten wir die Folgerung, die Andre ^ aus unserer Stelle ziehen möchte, wiederum für ungenau: „la Bible reconnait parfaitement la validite de la transaction par laquelle l'Hebreu avait cede sa hberte ä un etranger domicilie dans la Palestine et qui n'avait pas embrasse la rehgion mo- sa'ique". Der Zweck dieser Gesetzgebung Hegt auf der Hand : das Grundeigen- tum soll den Israeliten gewahrt bleiben, und es soll verhütet werden, dass es jemals in den bleibenden Besitz von Gerim und Toschabim übergehe. Man beachte freilich den Zusatz : „welche sie gezeugt in ihrem Lande" (Lev 25 45); nur auf diese erstreckt sich die Befugnis, sie als Sklaven zu kaufen, nicht auf die, welche sie bei ihrer Einwanderung schon mitgebracht haben. Es ist nur das konsequent verfolgte Prinzip des Deuteronomiums : „Man über- windet die Fremden und macht sie dadurch unschädlich, dass man sie in den eigenen religiösen Verband aufnimmt" -. Ein Ruhetag soll es euch sein, und ihi- sollt euch kasteien" (Lev 16 29—31); 5. „Jeglicher aus dem Hause Israel und von den Gerim, die sich aufhalten in eurer Mitte, welcher allerlei Blut isset, wider den, der das Blut isset, richte ich mein Angesicht und vertilge ihn mitten aus seinem Volke . „Jeder von den Söhnen Israels und von den Gerim, die unter euch weilen, der ein lebendes Wild erjagt oder einen Vogel, der ge- gessen wird, der giesse sein Blut aus und bedecke es mit Erde" (Lev 17 13); 9. „Jeder aus dem Hause Israel und jeder Ger in Israel, welcher 1 1. ) 1, und er bringt eine Feuerung wohlgefälligen Geruches Jahwe, wie ihr tut, so soll er tun ^. Ich möchte darnach fast denken, der Text von Lev 23 42 sei alteriert. Der Ger kann das Passah also feiern, aber er muss es nicht-, nur ist die Be- dingung, unter der für ihn die Teilnahme einzig zulässig ist, die An- nahme der Beschneidung. Der Gott der Priesterschrift ist also recht eigentlich der Gott aller Welt, und sie selber giebt sich als Urkunde einer Religion, die sich bewusst ist, An- spruch erheben zu dürfen auf die Herrschaft über die Welt, Auf ihr Gesetz ist diese schon angelegt ^. Nicht nur dass sie den Gedanken der Einheit des Menschengeschlechtes voraussetzt und zu starkem Aus- druck bringt: jeder Mensch des Anderen Bruder ("HK vii 9 5)- zum ersten Male spricht sich darin bei aller sonstigen Verachtung der ausserisraelitischen Menschheit ein Bewusstsein allgemeiner Menschen- würde aus. Um für unsere Untersuchung einen bestimmten Ausgangspunkt zu gewinnen, setzen wir uns einmal in der älteren Königszeit fest, welcher unsere ältesten Quellen entstammen. so viel als welches im Allgemeinen die Objekte unserer Behandlung sind, ist die erste Frage, die sich daran anzuschliessen hat. 2* 20 Erster Abschnitt: Die Stellung der Fremden in Israel etc. Dieser Unterschied geht auch durch dieses Kapitel hindurch und ist so entscheidend, dass ihn i STöL- DEEE gegensätz Hch geradezu so ausdrückt: „Der Reisende wird ge- ehrt, der fremde Ansiedler höchstens geduldet" '^ 1. Wesentlich verschieden ist, ob man einzeln reist oder in grös- seren Karawanenzügen. Uebrigens thut die Richtigkeit der Episode für uns nichts zur Sache, da selbst eine Fiktion nur die Bräuche der Wirklichkeit wiederspiegelt. Mit den Karawanen tritt nun Israel in Handelsgeschäfte. Selbst die ärmste Witwe verweigert dem Fremdling nicht den letzten Rest ihres Oeles und Mehles. Das mochten sie bisweilen selber wollen (Gen 19 2). Er ist zu gewissen aber noch nicht zu allen religiösen Geboten ver- pflichtet (14 21). „Siehe, Jahwe, mein Elend, wie der Feind triumphiert ! Wenn er in einer Stelle, die offenbar im Jahre 572 geschrieben ist, Gerim kennt, die unter den Israeliten weilen und in ihrer INIitte Söhne gezeugt haben (47 22 vgl. Kapitel IV: Die Norm der definitiv konstituierten Gemeinde (P). Wie man es mit der Arbeits- zeit eines Sakir hält, so soll er bei ihm sein. Gesetze folgen den Tatsachen; so wird es also tatsächlich vor- gekommen sein, dass Israeliten sich Fremden im eigenen Lande ver- kaufen mussten. Ebensowenig wollten die Athener ihre Metöken Grund- eigentum erlangen lassen ^. Es ist der Gesichtspunkt, dass dem recht- mässigen Besitzer des Landes alles gehört, was es (selbst an lebenden Wesen) hervorbringt. Es ist nutzlose Mühe sich den Kopf zu zerbrechen, ob in dieser Stellung zu den Gerim sich mehr universalistische Tendenz oder Exklusivität bekunde ^. „Sieben Tage lang soll kein Sauerteig gefunden werden in euern Häusern; denn jeder, der Gesäuertes isst, soll getilgt werden aus der Gemeinde Israels, Ger und Eingeborener des Landes" (Ex 12 19); 6. Einerlei Satzung gilt für euch wie für den Ger, der ^ Worin das, was unter diesem Ausdruck befasst wird, sich vom Ger unter- scheidet, ist nicht deutlich gesagt. gebotene Lösung, welche bnp einfach weglassen, und das dürfte vielleicht das Richtigste sein. np~ ist dann als Randglosse in den Text gedrungen, oder es ist aus Unordnung im Texte selber entstanden (wie ja schon V. Man bemerke, dass ['^jnp" dem folgenden npn zum Verwechseln ahn- Kapitel IV: Die Norm der definitiv konstituierten Gemeinde (P). Es ist doch schon auffälhg, dass hier und nur hier im A. nij N* ohne sein Komplement "li erscheint, und das hinzugefügte '? „Ein Unbeschnittener darf es nicht essen" (Ex 12 48). P zieht nun auch die Konsequenz: Ist alle Welt von Gott geschaffen und stammt jeder Mensch von dem erst- geschaffenen ab, so kann sich keiner einem gewissen Ver- hältnis zu Gott und seinem Gesetze, d. aber für P dem Gesetze der Juden entziehen: Zu einem Minimum wenigstens der Gesetzeserfüllung ist auch die ausserisraelitische Menschheit ver- pflichtet. Von allem Vieh will ich es fordern und von allen Menschen. Dieser Gedanke ist unentbehrlich, wenn die jüdische Re U- gion nicht an einem einzigen Volke haften bleiben soll. Der kleinere Druck im Text für einzelne Detailausführungen wird sich von selbst rechtfertigen. II Chron 26 8^); Pekah mit Resin gegen Ahas von Juda, wogegen dieser bei Tiglath Pileser Hülfe sucht. Das Mittel, das in diesen beiden Fällen dem Schutze der Fremden dienen soll, ist für unser sittliches Gefühl nicht minder anstössig als wenn man anderorts den Fremden besonders auszu- * Kohler, 1. Frei- hch haben sich diese Verhältnisse nur sehr allmählich entwickelt. Wir müssten beispielsweise, um einen Beamten zu finden, der dem TCpoisvo? Bei der doppelten Ueberlieferung der Worte (Jes 2 2—4 = Mi 4 1—3) formu- liert sich zunächst die Frage so, ob sie 1. Denn wie ein ächter Prophet über derartige „littera- rische Abhängigkeit" denkt, darüber giebt Jer 23 so ein genügendes Urteü. Auch abgesehen von „metrischen Gründen und dem schwächlichen Inhalt" ^ erwartet man V^^ auf ""U bezogen zu finden, was aber keineswegs angeht. Es ist also, wie mir scheint, die Argumentation "Wellhadsens nicht unanfechtbar. Wie notwendig die Umwandlung der Tierwelt und die Bekehrug der Völkerwelt zusammengehören, dazu verweise ich als auf einen natürlichen Kommentar auf Philo : de praemiis et poenitentia § 15 f. Vorausgesetzt scheint unsere Stelle zu sein Jer 3 17. Damit aber wird die Religion noch immer an die Zugehörigkeit zu einem Volke gebunden. Vielmehr ist die innere Vermittlung diese: Man überwindet die Fremden und macht sie unschädlich dadurch, dass man sie in den eigenen religiösen Verband aufnimmt. Denn damit werden sie ausgesprochenermassen unter staatlichen Schutz gestellt und erhalten das Recht, denselben im Falle der Not anzurufen. Dt 31 12^ lässt an Mose den Befehl ergehen: „Versammle das Volk, die Männer, "Weiber und Kinder und deine Gerim, welche in deinen Thoren sind, auf dass sie hören und lernen und Jahwe euren Gott fürchten und darauf achten, zu tun alle Worte dieses Gesetzes". — Dieser Fortschritt ist selbstverständ Hch, sobald das Prinzip zugegeben ist, dass die Religion Verfassung geworden ist; denn eine Verfassung lässt sich blos annehmen oder von der Hand weisen. Offenbar steht er nicht wie seine Vorgänger in Opposition zur herrschenden Partei : er denkt mit ihr und spricht als eine Stimme aus ihr. Einer Sünde Judas, welche die Bestrafung durch einen äusseren Feind ver- anlasst hätte, wird mit keinem Worte mehr Erwähnung getan- jeden- falls müsste sie gänzhch verschwinden, wo überhaupt auf Assur die Rede kommt. das Hiphil von Clv T Hi 5 3 Jes 27 e : "Wurzel schlagen). Kapitel IV: Die Norm der definitiv konstituierten Gemeinde (P). Und wenn er nicht auf diese Weise gelöst wird, so gehe er frei aus im Jobeljahre, er und seine Söhne mit ihm. 167 aber, dass Gerim und Toschabim niemals bürgerliche Grleich- berechtigung mit geborenen Israeliten geniessen. Die Beschneidung wird ihnen aber in P nahegelegt, und es ist keine Frage: das Ideal des Gesetzgebers ist auch in diesem Punkte einerlei Satz- ung für Gerim und geborene Israeliten. Es sollte eigentlich nicht nötig sein, noch einmal daran zu er- innern, dass diese Bestimmungen einzig und allein dem Ger gelten und nie und nimmer dem "is.rp^ Es bleibt bei dem, was wir über den Unterscliied zwischen beiden oben^ schon bemerkt haben. Kapitel IV: Die Norm der definitiv konstituierten Gemeinde (P). Es ist nicht der Fremde schlechthin, der sich der Reli- gion der jüdischen Gemeinde anschliesst, sondern nur der, welcher inmitten dieser Gemeinde schon wohnt.

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